Schwandorfs SPD kürt ihre Kandidaten

04. November 2019

Mit dem Motto „Schwandorf kann mehr“ zieht die SPD in den Kommunalwahlkampf. Bei der Nominierung der Stadtratsliste am Samstag im Gasthaus Obermeier in Klardorf zeigten die 75 Delegierten Einigkeit und sagten der OB-Kandidatin Karin Frankerl geschlossen ihre Unterstützung zu.

Für den Stadtverbandsvorsitzenden Manfred Schüller ist die SPD-Fraktion „der Motor und die treibende Kraft im Stadtrat“. Pfleghof, Stadtpark, Friedrich-Ebert-Straße, Schmidt-Bräu-Gelände oder Belebung der Innenstadt – ohne seine Partei ginge nichts voran, ist Schüller überzeugt.

OB-Kandidatin Karin Frankerl geht die Herausforderung mit Elan an und versichert: „Seit meiner Nominierung am 29. September befinde ich mich im Wahlkampf“. Die 54-jährige Verwaltungsangestellte hat in Umfragen bereits die ersten Bürgerwünsche gesammelt: Kostenlose Fahrt mit umweltfreundlichen Citybussen, Aufwertung des Stadtparks, Ausbau der Radwege und Beseitigung der Leerstände.

Ulrike Roidl auf Platz drei

Spitzenkandidatin Karin Frankerl führt die SPD-Stadtratsliste an. Auf Rang zwei folgt stellvertretender Stadtverbandsvorsitzender Matthias Kuhn (34), der seit 2014 dem Stadtrat angehört und beruflich bei der Lebenshilfe als pädagogischer Wohnheimleiter tätig ist. Den dritten Platz nimmt zweite Bürgermeisterin Ulrike Roidl (62) ein, die seit 40 Jahren der SPD und seit 1996 dem Stadtrat angehört. An vierter Stelle ist der Ortsvorsitzende der Klardorfer SPD, Andreas Weinmann (48), gesetzt. Für den Kripobeamten ist es bereits die dritte Bewerbung. Ein Neuling dagegen ist Xenia Wilk auf Rang fünf. Die 30-jährige ist im „Haus des Guten Hirten“ beschäftigt.

Für eine dritte Wahlperiode kandidiert der pensionierte BRK-Kreisgeschäftsführer Alfred Braun (66) auf Platz sechs. Die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Dachelhofen, Hannelore Hanke (67), bewirbt sich zum vierten Mal und rechnet sich auf Rang sieben gute Chancen aus. Das gilt auch für den Vorsitzenden des Stadtverbands, den 48-jährigen Realschullehrer Manfred Schüller (48).

Mit der Ärztin Cornelia Strietzel (39) taucht auf Rang neun ein neues Gesicht auf. Im Gegensatz zum Fraktionsvorsitzenden Franz Schindler (62), der dem Stadtrat seit 1990 angehört und auf Platz zehn antritt. In der weiteren Reihenfolge bewerben sich die Arzthelferin Christa Weigl (55), der Bubacher Ortssprecher und Telekom-Angestellte Josef Damm (51), die Pflegedienstleiterin im Elisabethenheim, Elisabeth Falkinger (53), der städtische Bedienstete Paul Bäßler (54), die Kunsthistorikerin Barbara Roidl (31), der Garten- und Landschaftsbauer Marco Schuierer (38), die Altenpflegerin Juliane Kuhn (25), der Gewerkschaftssekretär Markus Hautmann (48), die Rentnerin Eva Fide (67) und der Betriebsratsvorsitzende Christian Zwack (44).

Das letzte Drittel der Liste bilden Jura-Studentin Sabina Schmidt (20), der Architekt Rodrigo Abarzua (38), die Lebenshilfe-Mitarbeiterin Maria Lell (62), der Auszubildende und Jugendbeiratsvorsitzende Tobias Bergmann (20), die Polizeibeamtin Christine Swoboda (46), der Student Daniel Breitschaft (26), die Rentner Christine Atai (68) und Wolfgang Mager (64), die Sachbearbeiterin in einem Bauunternehmen, Sonja Brolich (52), und Rentner Xaver Fleischmann (75). Die Liste umfasst damit gleich viel Frauen und Männer.

Gierl und Schuierer hören auf

Zwei Namen fehlen auf der Liste. Sandra Gierl tritt nach 18-jähriger Zugehörigkeit zum Stadtrat nicht mehr an. Für die Rechtsanwältin war es immer schwerer geworden, Beruf und Mandat miteinander zu vereinbaren. Mit Max Schuierer scheidet nach 30 Jahren ein weiteres Urgestein aus. „Du warst für die Klardorfer SPD immer eine sichere Bank“, bescheinigte ihm Ortsvereinsvorsitzender Andreas Weinmann.

Bericht: Mittelbayerische - von Rudolf Hirsch

Quelle: https://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf-nachrichten/schwandorfs-spd-kuert-ihre-kandidaten-21416-art1844539.html

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