Anträge der SPD Stadtratsfraktion Schwandorf

Nach mündlichem Antrag 2015 und schriftlichem Antrag 2017 der SPD-Stadtratsfraktion wurde ein einheitliches Beschilderungskonzept nun im Schwandorfer Stadtrat beschlossen.

Antrag Beschilderungskonzept 1
Antrag Beschilderungskonzept 2

Hierzu der Bericht in der lokalen Presse:

Orientierung für Stadt und ihre Gäste

Der Schwandorfer Hauptausschuss billigt den Entwurf des Planungsbüros Ecke Design für ein neues Fußgängerleitsystem.

Dezente Grautöne und ein markantes Gelb sollen die Schwandorfer Bürgerinnen und Bürger, aber vor allem auch ihre Gäste künftig schnell und sicher durch die Stadt leiten. In seiner Sitzung am Montag billigte der Hauptausschuss ohne Gegenstimme den Entwurf des Berliner Planungsbüros „eckedesign“ für ein neues Fußgängerleitsystem in der Kernstadt. Jahrelang war ein solches Konzept von Handel und Touristikern gefordert worden – im nächsten Jahr können die Schilder und Hinweistafeln nun endlich aufgestellt werden.

Dass es sich bei einer funktionierenden Beschilderung um eine durchaus knifflige Aufgabe handelt, verdeutlichte der Leiter des Tourismusbüros, Johannes Lohrer, in seinem Sachstandsbericht. Vor einem Jahr hatte er den Stadträten die Grundidee für ein neues Leitsystem vorgestellt. Dann folgten die übliche Ausschreibung, Vergabe – und Workshops mit Vertretern von Behörden und des Wirtschaftsforums, um anhand der sogenannten Quell- und Zielpunkte erst einmal die ideale Wegführung zu finden. Dabei mussten nicht nur die Parkmöglichkeiten und Bushaltestellen berücksichtigt werden, sondern auch der Stadtrundgang „Schritt für Schritt“, der jetzt durch ein gelbes Piktogramm auf den Schildern kenntlich gemacht werden soll.

Das Planungsbüro präsentierte verschiedene Entwürfe, die anschließend nicht nur in der Verwaltung diskutiert, sondern auch mit Vertretern der Fraktionen beraten wurden.

Bei der Farbgebung wahrten die Designer „angesichts der vielen Farbe in Schwandorf“ Zurückhaltung, wie Diplom-Ingenieur Albrecht Ecke im Ausschuss erläuterte. Die Schilder sind demnach in verschiedenen Grautönen gehalten – je nachdem, ob Einheimische oder Touristen angesprochen werden. Auf den Alu-Profilen sind dann alle wichtigen Informationen vermerkt, darunter auch Entfernungsangaben als Zusatzinformation für Eltern mit Kinderwagen oder Senioren. Vorgesehen sind neben Hinweisschildern auch große Infotafeln, mit deren Hilfe sich Passanten einen Überblick über die Sehenswürdigkeiten und öffentlichen Einrichtungen verschaffen können. Die Wegweiser selbst sollen laut Ecke in robuster Alu-Bauweise ausgestaltet werden; je nach Bedarf, können dann auch mehrere Schilder als einzelne Module eingepasst werden. „Das Ganze ist quasi unzerstörbar“, beschrieb der Designer die Vorzüge.

Der endgültige Entwurf stieß im Hauptausschuss auf uneingeschränkte Zustimmung. Von einem „gelungenen Ergebnis“ und einer „hilfreichen Orientierung für Einheimische und Gäste“ sprach CSU-Fraktionssprecher Andreas Wopperer und nahm damit die Einschätzung der übrigen Stadtratskollegen vorweg.

In den kommenden Wochen wird es laut Touristiker Lohrer jetzt darum gehen, Anzahl und Standorte der Hinweisschilder und Info-Tafeln endgültig festzulegen und daraus die Herstellungskosten zu ermitteln. Im Frühjahr wird sich dann erneut der Hauptausschuss damit befassen.

Quelle: Mittelbayerische
https://www.mittelbayerische.de/region/schwandorf-nachrichten/orientierung-fuer-stadt-und-ihre-gaeste-21416-art1720829.html?fbclid=IwAR0tWyrfrYM-bVFfNfLkkr0ORRTA99EKzgbWzt3H_iIpEBVAEmtPpv0sAcw

(22. November 2018 um 15:19)